BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:Kreta-Kalender BEGIN:VEVENT SUMMARY:Unabhängige Wissenschaften – unpolitisches Studium? Entlarvung einer Illusion am Beispiel “Klassenmedizin” DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170403T130000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170403T143000 DESCRIPTION:“Weil du arm bist\, musst du früher sterben!” Der Satz kl ingt nach linker Agitation. Er ist aber das übereinstimmende Ergebnis zah lreicher internationaler wissenschaftlicher Studien. Er beschreibt ein ekl atantes Qualitätsdefizit der medizinischen Versorgung.\nDie Wissenschaft liefert bis heute keine Antworten auf viele damit verbundene Fragen:\n\nWa rum sind die “Armen” kränker und sterben (bis zu zehn Jahre) früher? \nWarum sind (immer mehr) “Arme” arm?\nWer und wo sind diese “Armen ”?\nWas müsste geschehen\, damit “Arme” genauso gesund blieben und genauso lange lebten wie die übrige Bevölkerung?\n\nDie Medizin als Wiss enschaft – speziell die Medizinsoziologie – kann oder will diese Frage n nicht eindeutig beantworten. Es gibt keine allgemein anerkannte soziolog ische Theorie über den Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und Krankhe it. Bei der Formulierung solcher (“objektiver”) Theorien stört die bu nte Lebenswirklichkeit und wird ausgeblendet.\nSoziologische Zeitdiagnosen dagegen werden in der Lebenswirklichkeit gestellt und können Erkenntniss e liefern\, die auch (Be-)Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und die obigen Fragen beantworten.\nBernd Kalvelage hat dreißig Jahre als Arzt eine Pra xis in einem “armen” Hamburger Stadtteil geführt. Er nennt sich selbs t “parteiisch” gegenüber den “Armen”. Aber ergreift die Wissensch aft nicht objektiv ebenso Partei?\nBernd Kalvelage ist Internist und Autor des Buches “Klassenmedizin – Plädoyer für eine soziale Reformation der Heilkunst” LOCATION:TU Dresden - HSZ 103 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Transformation aus der Nische? Zur Rolle lokaler Initiativen für einen Wandel zu nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweisen DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170403T145000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170403T181000 DESCRIPTION:Die politischen Bemühungen auf allen Ebenen (lokal bis intern ational) einen sozial-ökologischen Wandel anzustoßen sind seit Jahren un gebrochen. Die Ergebnisse dieser Bemühungen sind ernüchternd – in jede m Fall dann\, wenn man den Blick auf die Veränderung von Praxis lenkt. Di e Indikatoren für fast alle wichtigen sozio-ökonomischen und Umwelttrend s zeigen\, dass die negativen Folgen unsere Lebens- und Wirtschaftsweisen weiter zunehmen\, vielmehr noch\, sich beschleunigen (IGBP 2015). Daran ha ben alle bisherigen Bemühungen nichts geändert. Auch die gerade veröffe ntlichte nationale Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung oder die B eschlüsse von Paris (COP21) zur Einhaltung des 1\,5 Grad Ziels werden – so richtig sie sind – dies nicht ändern. Symptomatisch für diese lose Kopplung von Wissen bzw. politischen Beschlüssen und Handeln sind Weltkl imakonferenzen\, zu denen inzwischen jedes Jahr über 20.000 Wissenschaftl er\, Politiker\, NGO-Vertreter und Medienvertreter fliegen – um das Welt klima zu retten.\nDamit stellt sich die Frage\, wie ein sozial-ökologisch er Wandel bzw. eine Transformation zur Nachhaltigkeit tatsächlich angesto ßen werden kann. Angesichts der oben geschilderten Analyse lohnt ein Blic k auf jene Akteure\, die durch das Erproben von alternativen Denk-\, Handl ungs- und Organisationsweisen bereits heute schon Praxis verändern. Ergeb nisse aus der Transition-Forschung zeigen\, dass diesen Akteuren durchaus ein Transformationspotenzial zugeschrieben werden kann\, wenn es gelingt d eren Ansätze und Experimente auf eine gesamtgesellschaftliche Ebene zu sk alieren. Allerdings ist unklar\, wie eine solche Skalierung erfolgen kann. Das EU-Forschungsprojekt ARTS (Accelerating and Rescaling Transitions to Sustainability) hat in den Städten Brighton\, Budapest\, Dresden\, Genk u nd Stockholm empirische untersucht\, welche Mechanismen geeignet sein kön nten\, die alternativen Praktiken lokaler Nachhaltigkeitsinitiativen auf g esamtstädtischer Ebene zu skalieren und so eine Transformation zur Nachha ltigkeit anzustoßen.\nDer Vortrag zeigt auf\, warum wir noch weit entfern t von nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweisen sind\, gibt eine Einführ ung in die Transitionforschung\, beleuchtet die Reichweite und Grenzen der in ARTS untersuchten Mechanismen – upscaling\, replicating\, partnering \, instrumentalising und embedding – für einen Wandel zur Nachhaltigkei t und zeigt konkrete Handlungsansätze für die Stadt Dresden auf.\nMarkus Egermann (Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung) LOCATION:TU Dresden - HSZ 201 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Krank und ohne Papiere? Die defizitäre Gesundheitsversorgung von Papierlosen und Lösungsansätze aus der Praxis DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170403T164000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170403T181000 DESCRIPTION:Nach der Allgemeinen Erklärung der Menschen­rechte der Verei nten Nationen hat jeder Mensch das Recht auf Gesundheit. Dazu kann viel ge zählt werden – das Mindestemaß ist jedoch der Zugang zu medizinischer Versorgung. Aber ist dieser in Deutschland tatsächlich für alle gesicher t? Je nach Aufenthaltsstatus ist der Zugang zu gesundheitlichen Leistungen eingeschränkt bis gänzlich verwehrt. Menschen ohne Papiere betrifft die s in besonderem Maße mit schwerwiegenden Folgen.\nDas Medinetz Dresden e. V. versucht auf Basis eines zivilgesellschaftlichen Engagements die staatl ich verschuldete Versorgunglücke praktisch zu überbrücken und setzt sic h konkret politisch für Veränderung der Zustände ein.\nEine Einführung in die Problematik und Lösungsansätze aus der Praxis. LOCATION:TU Dresden - HSZ 201 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Reproduktion im Kapitalismus DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170403T180000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170403T200000 DESCRIPTION:Nach der Acht-Stunden-Schicht noch rechtzeitig zur KiTa hetzen \, einkaufen gehen\, kochen\, waschen\, den lieben Kleinen bei den Hausauf gaben helfen\, den WG-Putzdienst erledigen… und das bei wenig Zeit\, wen ig Geld\, dafür mit viel Stress und erschöpft von der Arbeit. So sieht d ie sogenannte Freizeit\, die “Zeit für mich und mit den Liebsten“\, i n dieser Gesellschaft meist aus.\nIn der Veranstaltung soll es darum gehen \, warum dieses Ideal so selten aufgeht\, wie Reproduktionsarbeit mit Lohn arbeit und Produktion zusammenhängt\, was die Rolle des Staates dabei ist und warum nach wie vor putzen\, kochen und Kinder erziehen vor allem an F rauen* hängen bleiben.\nEin Vortrag mit Diskussion der Gruppe risse.im.fa lschen.film. LOCATION:Hole of Fame END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Alles werden was ich will – Das Märchen vom Individualismus DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170404T130000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170404T141500 DESCRIPTION:In einem Interview mit Vice wird die Rapperin Hayiti gefragt\, ob sie sich wünsche\, dass weibliche Rapperinnen in der Szene selbstvers tändlicher werden. Hayitis Antwort: „Mir ist das eigentlich egal\, ich beschäftige mich nicht damit. ... Wenn die Mädels nicht aus dem Arsch ko mmen\, kann da keiner was für. Mir ist das alles wirklich scheißegal.“ \nDie Formulierung „nicht aus dem Arsch kommen“ bedient sich einer Ret horik\, die den meisten Menschen aus Magazinen und Medien geläufig ist: D u kannst alles werden\, was du willst. Und trotz des offensichtlichen Sche iterns des American Dreams sind heute viele mehr denn je davon überzeugt\ ,dass die Leute\, die das nicht schaffen\, sich nicht genug angestrengt ha ben oder einfach nicht die notwendigen Fähigkeiten besitzen – sogar die Gescheiterten selbst. Was macht das mit einer Gesellschaft\, in der jede* r für sein Scheitern selbst verantwortlich ist? Was macht das mit ihren M enschen? Wie wird diese Argumentationsstruktur genutzt\, wie unterstützt sie bestehende Hierarchien? Und was ist das Gefährliche daran?\nÜber die Interaktion zwischen Sozialisierung und dem neoliberalen Leistungsparadig ma\, und warum genau Hayiti ein gutes Beispiel dafür ist\, erfahrt ihr in diesem Grundlagenvortrag. LOCATION:EHS - Raum 3.215 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Ab durch die Mitte! – Vom Sinn und Unsinn des Extremismus-Begrif fs DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170404T144500 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170404T162000 DESCRIPTION:Mit dem Plastikwort vom politischen Extremismus werden immer n och Bundesprogramme und Verfassungsschutzberichte geschmückt. Doch statt das politische Urteilsvermögen zu schärfen\, ist unter dem Label “gege n Extremismus“ vieles verschwommen. Auch wenn das Konzept wissenschaftli ch kaum Unterstützung findet\, bleibt der Begriff Machtinstrument im poli tischen Diskurs.\nDer Workshop beinhaltet einen kurzen Input über Theorie und Karriere des Extremismus-Begriffes sowie einer Reihe kritischer Persp ektiven an diesem Konzept. Im Anschluss werden die Teilnehmenden mit ausge wählten Materialien und kurzen Texten selbst in Kleingruppen aktiv werden .\nEine Anmeldung ist erwünscht\, da die Teilnehmerzahl ist begrenzt ist. \nTeamer: Stefan Fehser LOCATION:EHS - Raum 3.215 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Schmeiß den Bachelor aus dem Fenster – Wir brauchen Platz zum D enken! DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170404T163000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170404T180000 DESCRIPTION:summary: Seit Anfang der 90er Jahre ist das Bildungssystem Geg enstand zahlreicher Umstrukturierungsmaßnahmen\, deren Ziel es ist\, schn eller\, billiger und möglichst passgenaue Absolvent*innen zu produzieren. Beispiele für diese Prozesse sind im Hochschulbereich u.a. die Einführu ng des Bachelor-/Master-Systems\, aber auch der Wechsel von einer bedarfso rientierten zu einer leistungsorientierten Hochschulfinanzierung. In dem V ortrag beschäftigen wir uns mit einigen Elementen dieses Prozesses. Wir w ollen weiterhin darüber sprechen\, wie der Widerstand gegen die neolibera le Hochschulreform in der Vergangenheit geführt wurde und mit euch darüb er diskutieren\, welche Perspektiven wir heute sehen. \nSeit Anfang der 90 er Jahre ist das Bildungssystem Gegenstand zahlreicher Umstrukturierungsma ßnahmen\, deren Ziel es ist\, schneller\, billiger und möglichst passgen aue Absolvent*innen zu produzieren. Beispiele für diese Prozesse sind im Hochschulbereich u.a. die Einführung des Bachelor-/Master-Systems\, aber auch der Wechsel von einer bedarfsorientierten zu einer leistungsorientier ten Hochschulfinanzierung. In dem Vortrag beschäftigen wir uns mit einige n Elementen dieses Prozesses.\nWir wollen weiterhin darüber sprechen\, wi e der Widerstand gegen die neoliberale Hochschulreform in der Vergangenhei t geführt wurde und mit euch darüber diskutieren\, welche Perspektiven w ir heute sehen. \nReferent: Carl Bauer (SDS Leipzig) LOCATION:EHS - Raum 3.215 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Rote Bete Kulturcafé präsentiert: “PorYes! Feministische Konze pte in der Pornografie” DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170404T183000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170404T200000 DESCRIPTION:Die Pornoindustrie ist stark von sexistischen Darstellungen ge prägt. Frauen* werden häufig als passive Objekte gezeigt\, die wie selbs tverständlich die männlichen Wünsche und Fantasien bedienen. Männer* w erden auf unsensible\, irreale “Dauerständer” reduziert.\nDamit bleib t wenig Raum für einen positiven\, mutigen und bewussten Zugang zur eigen en Lust und einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen und anderen Kör per/n. Die feministische Bewegung schafft hier seit Jahrzehnten aktiv Alte rnativen und produziert lust- und powervolle Pornografie abseits von norma tiven Gendergrenzen und diskriminierenden Bodyshapes. Lexi stellt uns vers chiedene Ansätze\, Künstler*innen und Aktivist*innen mit Filmbeispielen vor. Im Anschluss lädt Rote Bete zur Diskussion\, zum Austausch und zur V ernetzung und versorgt euch den ganzen Abend mit leckerem Essen und Afters how.\nDas Rote Bete Kulturcafé versteht sich als DIY-Raum für queer-femi nistische Kultur und Vernetzung und möchte in Zukunft regelmäßig spanne nde Inputs in entspannter Atmosphäre präsentieren.\nIm Anschluss gibt's ein Küfa-Buffet und gemütliches Ausklingen in einer nahegelegenen Lokati on.\nLexi Heinrich ist in Berlin beim Freudenfluss-Netzwerk aktiv und arbe itet für Dr. Laura Meritt. Sie ist Teil des Organisationsteams\, das den PorYes – Feminist Porn Award Europe\, der alle zwei Jahre in Berlin stat tfindet\, organisiert. LOCATION:Café Oha END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Bezugsgruppentraining (entfällt) DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170405T130000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170405T143000 DESCRIPTION:Der Workshoip muss leider wegen Krankheit entfallen\nIn einem interaktiven Workshop wollen wir mit den Teilnehmenden die Grundlagen der Organisation von Bezugsgruppen erarbeiten und üben. Was braucht meine Bez ugsgruppe\, worauf müssen wir achten\, welche Aufgaben gibt es in einer B ezugsgruppe? Wie können wir Aktionen vor und nachbereiten? Wie kommunizie ren wir auf Aktionen? Wie können wir uns schützen? Wie kommen wir heil n ach Hause – und was sollten wir deshalb auf gar keinen Fall tun?\nDas Be zugsgruppentraining ist ein Teil-Modul aus dem Aktionstraining von “Skil ls for Action”. LOCATION:TU Dresden - HSZ 201 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Die Neue Rechte und ihre Medien DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170405T145000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170405T162000 DESCRIPTION:In den letzten Jahren ist fast keine der zahlreichen Reportage n\, Dokumentationen und Forschungen über die Entwicklung der rechten Szen e ohne den Verweis auf die sogenannte “Neue Rechte” ausgekommen. Think tanks wie das “Institut für Staatspolitik”\, Zeitschriften wie “Com pact”\, “eigentümlich frei” und die “Sezession”\, Bewegungen wi e die “Identitären” und die Kampagne “Ein Prozent” haben längst ihr Nischendasein verlassen und Einfluss auf den politischen Diskurs erlan gt. Der überraschende Wahlsieg von Donald Trump in den USA\, in dessen Wi ndschatten Medien Breitbartund die Alt-Right-Bewegung ihre Chance im Kampf um kulturelle Hegemonie wittern\, verdeutlicht\, wie massenkompatibel neu rechte Diskursfragmente und Weltdeutungen momentan sind.\nWo jedoch eine d en Gegenstand ernstnehmende Analyse angebracht wäre\, dominieren oft fals che Analogien und Schematisierungen\, die Widersprüche und Veränderungen innerhalb der Neuen Rechten und ihrer Ideologie ausblenden. Der Vortrag m öchte daher einen Überblick über das neurechte Denken\, seine Kernüber zeugungen und unterschiedliche Strömungen bieten. Einen Blick auf Nouvell e Droite in Frankreich und die Alt-Right in den USA soll dazu beitragen\, aktuelle Konflikte und Entwicklungen einzuordnen.\nReferent: Felix Schilk LOCATION:TU Dresden - SCH A 185 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Wie gründe ich eine kritische Hochschulgruppe (oder etwas Ähnlic hes)? Erfahrungen mit selbstbestimmtem Arbeiten an der Uni DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170405T164000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170405T181000 DESCRIPTION:(Gesellschafts-) kritisches Arbeiten ist an der Uni oft unterr epräsentiert\, genauso wie hierarchiekritische und partizipative Arbeitsw eisen. Möglichkeiten\, diese Ideen gemeinsam auszuprobieren und an der Un i zu etablieren möchten wir in diesem Workshop diskutieren.\nWir wollen p raktisch vermitteln\, wie eine kritische Arbeit an der Hochschule aussehen könnte. Vorgestellt werden verschiedene Konzepte (z.B. Veranstaltungsrei hen\, Lesekreise\, Freiräume)\, deren Finanzierung und weitere Erfahrunge n zum Arbeiten in selbstorganisierten Gruppen an der Uni.\nInteressierte\, die Lust haben\, sich mit dem Thema selbstbestimmtes Arbeiten an der Uni zu beschäftigen\, die sich vorstellen könnten\, eine Hochschulgruppe ode r etwas ähnliches zu gründen oder die gerade dabei sind\, das zu tun\, s ind herzlich willkommen. LOCATION:TU Dresden - PAU 212 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Workshop “Sichere Kommunikation” DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170405T183000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170405T200000 DESCRIPTION:Wie kann ich in dieser Welt noch sicher kommunizieren? – Kan nst du nicht! Jedenfalls nicht auf digitalem Weg. Aber du kannst es “Ang reifern” und unliebsamen Parteien dort möglichst schwer machen\, deine Kommunikation zu belauschen.\nIn diesem Workshop werden wir einerseits erk unden\, was “Sicherheit” hier überhaupt bedeutet. Andererseits aber a uch direkt praktisch verschiedene Verschlüsselungsverfahren ausprobieren und Tools kennen lernen\, die sich beim verteilten Arbeiten in Gruppen bew ährt haben. Wir werden unsere eigenen Erfahrungen teilen und typische Sch wachstellen in der Kommunikationskette aufdecken.\nBringe also am besten d einen eigenen Laptop o.ä. Endgerät mit\, um deine E-Mail-Kommunikation m it PGP zu schützen und alles selbst auszuprobieren. Vorkenntnisse sind ni cht erforderlich. Im Anschluss wird eine Key-Sharing-Party stattfinden (gg f. Lichtbildausweis erforderlich). LOCATION:TU Dresden - PAU 212 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Open Knowledge\, Open Data und Open Access DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170406T130000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170406T143000 DESCRIPTION:Zu strikte Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte stehen häuf ig dem wissenschaftlichen Austausch im Weg. Der Vortrag soll Alternativen aufzeigen. Vom Finden übers Nutzen bis hin zum selbst Veröffentlichen ze igen wir die notwendigen Schritte\, freie Lizenzen zu verwenden und erklä ren natürlich auch\, was so eine freie Lizenz überhaupt ist. LOCATION:HfBK Aktsaal\, Brühlsche Terrasse END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:“Von einem\, der auszog\, das Fürchten zu lernen“ – Philoso phische Perspektiven zum Verhältnis von Angst und Politik DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170406T144500 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170406T161500 DESCRIPTION:Es scheint sich in den letzten Jahren eine Stimmung verbreitet zu haben\, welche zurückgeführt auf soziale und politische Unsicherheit en\, ökonomische Krisen\, Migration und Terrorismus\, als “Diskurse der Angst“ in das gesellschaftliche Selbstverständnis Einzug gehalten hat. Nicht nur populistische Gruppierungen\, auch das bisherige politische Est ablishment arbeiten mit Motiven der Angst.\nDass Angst und Politik seit Ja hrhunderten zusammengehören ist keine neue Erkenntnis. Fast alle politisc hen Systeme bedienten sich ihrer zur Sicherung von Herrschaft. So sind die Souveränitätskonzeption des modernen Staates und die Konstitutionalisie rung dessen auf Angst gebaut. Nach Thomas Hobbes wird dieses Gefühl zur u rsprünglichen Motivation\, zur rationalen Grundlage der Bildung eines Sta ates. Nur die Angst vor dem Rückfall in den Naturzustand und die Angst vo r den Strafen des Souveräns sichern die Einhaltung des Gesellschaftsvertr ages. Während bei Hobbes jedoch Unsicherheit minimiert werden soll\, mach ten die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts Angst zu ihrem inneren Prinzip . So wird allgemein hin behauptet: Angst spricht nicht\, Angst herrscht.\n Dabei ist Angst\, wie jedem aus eigener Erfahrung bewusst sein wird\, eine grundlegende Form menschlichen Erlebens und Umgangs mit der Welt. Als “ anthropologische Konstante“ ist sie Teil dessen\, was den Menschen zum M enschen macht. Es wundert deshalb nicht\, dass Angst als Phänomen immer a uch philosophisches Interesse hervorrief und dort über eine reine Angstab wehr hinaus thematisiert wurde.\nDie Idee des Vortrages ist es beide Persp ektiven zusammen zu bringen. Zu fragen\, welche neuen Sichtweisen sich mit einem philosophischen Angstbegriff für den politischen Diskurs ergeben\, wie jene Perspektiven das eigentliche Problem reiner Angstbewältigung da rstellen und wie dadurch der Umgang des Politischen mit Angst anders oder neu bewertet werden kann.\nReferent: Lucas von Ramin LOCATION:HfBK Aktsaal\, Brühlsche Terrasse END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Workshop: Kreative Aktionsformen im öffentlichen Raum DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170406T163000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170406T200000 DESCRIPTION:Dir reicht es nicht nur\, auf die nächste Online-Petition zu klicken? Du möchtest wissen\, welche gewitzten Protestformen es gibt und mit welchen Methoden du Öffentlichkeit für dein Thema schaffst? Entdecke in diesem Workshop die Vielfalt der öffentlichen Aktionsformen: von A wi e Adbusting\, über Kommunikationsguerilla\, Street-Art\, Theater bis Z wi e Zeitungsplagiate.\nReferent: Giovanni (Aktionstrainer) LOCATION:HfBK Aktsaal\, Brühlsche Terrasse END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:un // gebrochene Geschichte. Zur Gegenwart autoritärer Bewegungen DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170406T183000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170406T200000 DESCRIPTION:Erster Termin der Ringvorlesung im Sommersemester 2017.\nEine Veranstaltungsreihe des Referats für politische Bildung des Stura.\nZahll ose Scheindebatten\, Spiegelgefechte und heilloses Missverstehen – ob be absichtigt oder unbewusst – prägen die aktuelle öffentliche Gesprächs kultur. Geht es um “Gesellschaft” oder “Gemeinschaft”? Um “Natio n” oder “Volk”\, “Bewegung” oder “Barberei”? Ist das nun sch on “Die Wiederkehr des europäischen Faschismus” oder ein “'68 von r echts”?\nDie Vortragsreihe “un/gebroche Geschichte. Zur Gegenwart auto ritärer Bewegungen” möchte Licht in dieses Dunkel bringen. Wie ist die aktuelle Stärke rechtspopulistischer Bewegungen und neurechter Ideologie n zu deuten? Wo kommt diese Bewegung her\; Wo finden sich historische Anle hnungen\, Ursprünge oder Parallelen? Und vor allem: Was hat das alles mit Krisen zu tun?\nWird der zunächst naheliegende Versuch unternommen\, die heutige Krise der Gesellschaft in direkter Verwandtschaft zu den gesellsc haftlichen Entwicklungen im Europa des frühen 20. Jahrhunderts zu setzen\ , wird außer einem dumpfen Gefühl der Angst nicht viel gewonnen. So wie die europäischen Gesellschaften heute andere sind als noch vor einem knap pen Jahrhundert\, so sind auch ihre Krisen anders bestimmt. Daher gilt es\ , die Vergangenheit so aufzuklären\, dass sie nicht weiterhin bewusstlose auf die Gegenwart projiziert wird. Eine kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Krisenerscheinungen der Geschichte\, ihrer zeitgen össischen Wahrnehmungen und Interpretationen\, ihrer fortgesetzten Verdr ängung sowie dem Versuch aus diesen Erkenntnissen heraus die Gegenwart be sser verstehen zu können: Dies soll die Ringvorlesung leisten.\nDie Ringv orlesung wird aus verschiedenen Themenblöcken zusammengesetzt sein. Zunä chst wird der Versuch unternommen\, den aufziehenden Nationalsozialismus d urch die Augen zeitgenössischer Bewegungen zu betrachten. Dabei soll sich den historischen Schwierigkeiten gestellt werden\, die beim Versuch\, die Krisen des gesellschaftlichen Zusammenhangs richtig zu verstehen\, immer wieder auftauchen. Im zweiten Block wird dann der Versuch unternommen\, di e Voraussetzungen aufzuklären\, mit welchen wir heute auf die Vergangenhe it zurückblicken und welche es heute so schwer machen\, Kontinuität und Brüche der Geschichte richtig zu bestimmen. Daher wird sich die Ringvorle sung ausführlich mit der Verdrängung des Nationalsozialismus beschäftig en und dabei versuchen\, die gesellschaftlichen Bedingungen darzustellen\, welche diese Verdrängungsmechanismen hervorgebracht haben und sie auch h eute noch begünstigen. Nach dieser ausführlichen Reflexion der Vergangen heit sind dann die TeilnehmerInnen der Ringvorlesung gefragt. In zwei Tage sseminaren soll der Versuch unternommen werden\, sich mit den aktuellen ge sellschaftlichen Bewegungen zu beschäftigen. Es ist geplant\, aufbauend a uf dem Vorherigen\, sich mit dem Weltbild rechtspopulistischer und neurech ter Bewegungen zu beschäftigen. Unter angeregter Diskussion werden wir ve rsuchen\, aktuelles Geschehen in seinem gesellschaftlichen Zusammenhang zu begreifen.\nFür den Sitzschein ist eine Teilnahme an 80% der Sitzungen v erpflichtend. Jedes Tagesseminar gilt für 3 Sitzungen. Alternativ kann ei ne schriftliche Klausur am Ende des Semesters geschrieben werden. LOCATION:TU Dresden END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Küfa im PlatzDa! DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170406T193000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170406T220000 DESCRIPTION:Das Platzda! ist ein selbstverwalteter\, nicht kommerzieller O rt\, der von und für Menschen aus der Nachbarschaft betrieben wird. Hierz u wurde ein Ort geschaffen\, an dem sich Menschen austauschen können\, Pl atz zur Entfaltung haben und einen Rückzugsort von den alltäglichen Repr essionen haben sollen. Der Ort soll hierbei offen sein für alle Menschen! \nJeden Donnerstag ist ab 19:30 Küfa (Küche für alle). So auch an den b eiden KRETA-Donnerstagen. Dann laden dich KRETA und das PlatzDa! zum Essen und gemütlichen Beisammensein ein. LOCATION:PlatzDa! END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Sprache und Politik – Politik der Sprache DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170407T130000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170407T143000 DESCRIPTION:Sprache scheint einfach ein Mittel zu sein\, um Inhalte\, auch politische Inhalte\, zu vermitteln. Aber dieses Mittel hat ein Eigenleben . Worte sind nicht neutral – unsere Sprache zeigt und beeinflusst auch\, wie wir denken und handeln. In Begriffen kristallisieren sich Weltanschau ungen\, Ideologien und Machtverhältnisse\, man denke beispielsweise an “Unterschicht“\, “Schurkenstaat“\, “dritte Welt“ oder “Freih andel“.\nDie Kritik solcher in Sprache sedimentierter Machtstrukturen er öffnet aber selbst ein weiteres Sprachproblem. Gerade aufklärerische\, k ritische Projekte sind oft von der Vorstellung getragen\, für die Margina lisierten und Unterdrückten sprechen\, ihre Erfahrungen darstellen und f ür sie handeln oder kämpfen zu können. Aber erst im selbst Sprechen bil det sich die Identität von Gruppen und Individuen. Es kann dafür keine S tellvertretung geben\, die nicht impliziert\, dass der Andere (auch für s ich selbst) stumm bleibt. Wie also kann eine Praxis der Kritik der stillen Macht der Sprache aussehen?\nDr. Constanze Demuth (Philosophische Fakult ät\, Institut für Philosophie\, Lehrstuhl für Praktische Philosophie\, Technische Universität Dresden) LOCATION:TU Dresden - HSZ 201 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933 – 1945 DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170407T140000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170407T163000 DESCRIPTION:Das audioscript ist ein Audiostadtrundgang\, der an 13 Station en zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden zwisc hen 1933 – 1945 informiert und zur Auseinandersetzung einlädt. Die Trac ks stehen in englischer und deutscher Sprache auf audioscript.net zum Down load zur Verfügung.\nDie Macher*innen des audioscriptes laden am 7.4. zu einem gemeinsamen Spaziergang ein\, so dass zwischen den Stationen Nachfra gen und Diskussionen möglich sind. Wir treffen uns um 14 Uhr auf der West seite der Synagoge (Am Hasenberg 1 / Tram 3\, 7 und 8). Wir können Player und Kopfhörer zu Verfügung stellen\, ihr könnt die Tracks aber auch vo r dem Stadtrundgang auf Eure Mp3-Player oder Smartphones herunterladen.\nW ir freuen uns über Anmeldungen an info@audioscript.net – eine Anmeldung ist aber keine Voraussetzung. Der Spaziergang kann zwischen 2 – 3 Stund en dauern\, je nachdem wieviel Zeit und Ausdauer ihr mitbringt – einige Stationen liegen nicht in der Innenstadt. LOCATION:Start: Westseite der Synagoge END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Volk\, Wille und Herrschaft – Zum Demokratieverständnis der Vö lkischen am Beispiel Pegida DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170407T145000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170407T162000 DESCRIPTION:“Wir sind das Volk”\, aus dieser Losung leitet die Pegida- Bewegung ihren Anspruch darauf ab\, dass die Regierung ihren\, und nur ihr en Willen umsetzen müsse. Wer das nicht tut oder eine andere Meinung vert ritt\, wird als “Diktatorin” oder “Volksverräter” gebrandmarkt. D as Volk scheint einen klaren Willen zu haben\, der nicht erst ausdiskutier t werden muss\, und dem die Politik folge zu leisten hat. Aber wie kommt P egida auf die Idee\, dass genau das Demokratie bedeuten würde?\nDieses Bi ld von Demokratie ist nicht einfach dumm oder vulgär\, wie es teilweise b eschrieben wurde\; vielmehr entspricht es dem völkischen Ideal von Gemein schaft bei Pegida. Zeigen lässt sich das am besten am Begriff Volkssouver änität. In ihm drücken sich die Ideen homogener\, geschlossener Gemeins chaft und deren souveräner Herrschaft aus. Das Volk befielt\, die Politik er*in führt aus — und zwar mit harter Hand. Die Souveränität des Volk es macht es wiederum nötig\, dieses genau abzugrenzen und zu vereinheitli chen.\nDer völkische Nationalismus bei Pegida und ihre autoritären Ordnu ngsvorstellungen sind nicht zu trennen\, sondern im Prinzip der Volkssouve ränität verbunden. Daher sollte auch linke Kritik an Pegida nicht beim R assismus der Bewegung stehen bleiben\, sondern sich mit ihrem Konzept von Volksherrschaft beschäftigen.\nIm Vortrag werden die Ideen Volkssouverän ität und die Vorstellung politischer Ordnung anhand von Pegida-Reden erl äutert.\nHannah Eitel hat in Dresden Politikwissenschaft studiert und ihr e Masterarbeit zum Demokratieverständnis bei Pegida Dresden geschrieben. LOCATION:TU Dresden - HSZ 201 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Ein Workshop zu Ansprüchen an rassismuskritische Bildungsarbeit a us weißer Perspektive DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170407T164000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170407T184000 DESCRIPTION:Im Workshop steht zunächst Rassismus als Alltagserfahrung und Herrschaftsverhältnis im Mittelpunkt. Anschließend werden wir erarbeite n und besprechen\, welche Ansprüche es an eine rassismuskritische Bildung sarbeit aus weißer Perspektive zu formulieren gilt.\nElisa Walter ist Dip lom Soziologin und politische Bildnerin der diskriminierungskritischen-emp owernden Jugend- und Erwachsenenbildung. LOCATION:TU Dresden - HSZ 201 END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Die Misere hat System. Workshop zur Kapitalismuskritik DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170407T180000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170407T210000 DESCRIPTION:Warum gibt es Hunger und Unterversorgung in einer Welt\, in de r gleichzeitig unendlicher Reichtum vorliegt? Warum leiden und sterben Men schen an Krankheiten\, die oft leicht zu heilen wären? Warum ist es in di eser Gesellschaft ein Problem\, wenn es immer weniger Arbeit gibt? Kurz: W arum bedeutet das Leben in dieser Gesellschaft für die allermeisten Mange l\, Stress\, und Verzicht\, obwohl doch alles existiert\, was es für ein gutes Leben bräuchte?\nWollen wir diese bestehenden Verhältnisse\, “in denen der Mensch ein erniedrigtes\, ein geknechtetes\, ein verlassenes\, ein verächtliches Wesen ist” (Karl Marx) überwinden\, müssen wir uns mit der Art und Weise wie diese funktionieren auseinandersetzen. Anders ge sagt: Mit Ökonomie und Ökonomiekritik. Und so wollen wir aufzeigen\, wie die beschriebenen Phänomene mit einer auf Privateigentum und Konkurrenzp rinzip basierenden Gesellschaftsordnung zusammenhängen. Wir wollen erklä ren\, warum Eigentum weit mehr ist als die Garantie morgen meine Zahnbürs te noch benutzen zu können\, warum Tauschen kein harmloses Geben und Nehm en ist und warum in dieser Gesellschaft Krankheit und Hunger noch lange ke in Grund für das Herstellen von Medikamenten und Brot ist.\nDazu haben wi r auch ein Buch mit dem Titel “Die Misere hat System: Kapitalismus” ge schrieben. Im Workshop wollen wir die oben aufgeworfenen Fragen mit euch d iskutieren und eine verständliche aber dennoch fundierte Analyse der kapi talistischen Gesellschaft liefern.\nDie Workshopleiter*innen sind bei Grup pen gegen Kapital und Nation organisiert. LOCATION:Kosmotique END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Workshop: Islam und Islamismus DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170408T100000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170408T160000 DESCRIPTION:Öffentliche Debatten über Islam und Islamismus werden in Zei ten erstarkenden Rechtspopulismus geradezu hysterisch geführt: Pauschalis ierungen und Kulturkampfrhetorik dominieren oftmals die Debatte. Wie läss t sich der Religionsvielfalt islamischer Strömungen gerecht werden\, auch aus kritischer Sicht‎?\nIm Workshop werden grundlegende islamische Trad itionen in historischen und aktuellen Ausprägungen\, sowie die Differenzi erung zu “Islamismus” – am Beispiel salafitischer Strömungen – be handelt. Ich freue mich auf spannende Diskussionen!\nFlorian Illerhaus (Re ligionswissenschaftler\, Leipzig) LOCATION:Kukulida END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Zwangsräumungen verhindern! Frauen* kämpfen um das Recht auf Woh nen DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170408T110000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170408T180000 DESCRIPTION:Die Mieten steigen\, die Wohnung wird privatisiert. Dabei ist die Zwangsräumung die gewalttätigste Form der Verdrängung. Doch wohin\, wenn weit und breit kein bezahlbarer Wohnraum mehr vorhanden ist? Und woh in\, wenn doch hier Freund*innen und Nachbar*innen wohnen\, wenn hier dein e gelebte Geschichte ist?\nSolange Wohnraum eine Ware ist\, muss das Mensc henrecht auf Wohnen täglich neu erkämpft werden. Insbesondere Frauen* – unterbezahlt\, ausgebeutet und verdrängt\, oft von Altersarmut betrof fen – leiden unter Zwangsräumungen. Damit muss Schluss sein! Es ist Zei t\, die Hintergründe dieser Situation zu erkennen\, es ist Zeit für Soli darität!\nGemeinsam mit Karin Baumert – Stadtsoziologin*\, Kommunikatio nstrainerin* und politische Aktivistin* im Berliner Bündnis gegen Zwangsr äumungen – wollen wir Fakten zum Thema zusammentragen\, Erfahrungen aus tauschen und unsere Motive als Ausgangspunkt des Wunsches nach Veränderun gen in den Blick nehmen: Was wollen wir als erstes anpacken? Wie und wo k önnen wir vor Ort aktiv werden? Wen wollen wir mit ins Boot holen? Was k önnen wir verändern?\nEin Motivationsworkshop für Betroffene\, Solidari sche\, im sozialen Bereich Tätige und für politische Aktivist*innen. Ein Raum zum Entwickeln von Utopien und zum wagen der ersten Schritte.\nTeiln ahmebeitrag 15 €\; wenn nicht möglich auf Anfrage weniger. Anmeldung bi s zum 31.03.17 unter fbz@frauenbildungshaus-dresden.de. Eine Veranstaltung des F*BZ. LOCATION:Frauen* Bildungszentrum END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Critical Mass zu Alternativen Projekten DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170409T140000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170409T173000 DESCRIPTION:Auch abseits der Neustadt gibt es Orte\, an denen Menschen nic ht-kommerzielle und selbstverwaltete Räume geschaffen haben. Dazu zählen Hausprojekte\, offene Werkstätten\, freie Radios\, Hackspaces und altern ative Kneipen gleichermaßen: Sie ermöglichen Menschen\, sich auszutausch en\, sich zu vernetzen\, sich einzubringen und eigene Ideen umzusetzen. Si e spielen somit eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Unterstützung politischer Partizipation.\nWir wollen einige dieser Orte mit dem Fahrrad besuchen - in Form einer Critical Mass. Dabei handelt es sich um eine Radf ahrt - durch die Stadt\, mit einer großen Gruppe\, natürlich auf der Str aße und nicht auf dem Radweg. Zum einen stärken die Teilnehmer*innen so die Wahrnehmung des Radverkehrs und zum anderen wird auf diese Weise eine bessere Infrastruktur gefordert. Neben dem verkehrspolitischen Aspekt werd en auch Themen der "Recht auf Stadt"-Bewegung\, wie etwa die Forderung nac h lebenswerten Städten\, aufgegriffen. Im Gegensatz zu einer Fahrraddemon stration gibt es bei Critical Mass Rides keine Anmelder*innen\, keine Orga nisation und auch kein explizites Motto\, was die Teilnehmer*innen eint - die Motive\, bei solch einer Tour mitzufahren\, können also vielfältig s ein.\nKlingt spannend\, aber du hast immer noch keine genaue Vorstellung d avon\, wie so eine Critical Mass abläuft? Hier wird kurz und bündig alle s erklärt\, was du wissen musst. Üblicherweise ist bei Critical Mass Rid es die Route nicht vorbereitet und ergibt sich spontan im Laufe der Fahrt\ , konkrete Ziele sind daher die Ausnahme.\nDie Tour besucht 9 Projekt\, so ll maximal 4 Stunden dauern und findet auch bei schlechtem Wetter statt.\n In vielen Städten weltweit finden Critical Mass Fahrten Jahren regelmäß ig am letzten Freitag jeden Monats statt - so auch in Dresden!\nEine Veran staltung von KRETA und Critical Mass Dresden LOCATION:Start: Lingerallee END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Social Seeds im Golgi Park – Interkultureller Garten Hellerau DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170409T160000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170409T180000 DESCRIPTION:Der interkulturelle Garten Hellerau ist seit über zwei Jahren ein Ort\, an dem Geflüchtete und Menschen aus Dresden sich kennenlernen und gemeinsam aktiv werden können. Neben der gemeinsamen Organisation von Kultur- und Bildungsevents\, wird in 60 Beeten wird Biogemüse angebaut. Im Jahr 2017 soll die Arbeit von\, mit und für Geflüchtete fortgesetzt w erden. Das Golgi Park-Team möchte sich zusätzlich mit dem Thema Ernähru ngssouveränität genau auseinandersetzen und lädt euch in den Garten ein :\nSamenfestes Saatgut- Landwirtschaft selber gemacht\nSaatgut ist neben B oden einer der wichtigsten Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion. Die voranschreitende industrielle Machtkonzentration auf dem landwirtscha ftlichen Saatgutsektor hat globale Folgen. Agrarkonzerne bestimmen weltwei t\, was auf den Feldern wächst und nach welchen Maßgaben Sorten selektie rt und produziert werden. Dadurch werden problematische sozioökonomische und agrarökologische Anbaubedingungen systematisch gefördert und weitrei chende Abhängigkeiten geschaffen. Doch was kann getan werden?\nBauern- un d Bäuerinnenverbände\, sowie vielfältige Saatgut-Initiativen wollen die Rolle von samenfesten (d.h. selbst zu vermehrendem\, nachzubauendem) Saat gut stärken und so unter dem Schlagwort Ernährungssouveränität einen B eitrag zur ressourcenschonenden\, selbstbestimmten Ernährung liefern. Der Vortrag gibt einen ersten Überblick auf die Verschränkung von Saatgut a ls landwirtschaftlichem Produktionsmittel und Ernährungssouveränität im lokalen und globalen Kontext.\nReferentin: Janina Chlosta LOCATION:Golgi Park Hellerau END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Die Uni kritisch verändern?! DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170410T110000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170410T170000 DESCRIPTION:Die Uni nervt! Wenige Professor*innen und Funktionär*innen be stimmen über die große Zahl der Studierenden und Mitarbeiter*innen. Wie und was studiert wird bestimmen Professor*innen nach individuellem Beliebe n oder es wird in bürokratischen Studienordnungen nach Effizienz-\, Verre chenbarkeits- und Leistungskriterien festgelegt. Die Inhalte orientieren s ich am Marktwert des (re-)produzierten Wissens. Effektive Einflussnahme de r Betroffenen auf den Universitätsbetrieb ist dabei ebenso wenig vorgeseh en\, wie Freiräume für selbstbestimmte Bildung und Forschung.\nUns nervt das! Als einzelne Mitarbeiter*in oder Student*in können wir daran nichts ändern. Deswegen müssen wir gemeinsam mehr über das Elend der Uni lern en und wie wir uns dagegen organisieren können. Kritik allein ist dafür zu wenig. Wir wollen die Uni angreifen\, die uns unserer Stimmen beraubt. Wir wollen Alternativen schaffen\, anstatt nur über sie nachzudenken.\nDa zu werden wir einen offenen und gemütlichen Raum anbieten\n\nfür Diskuss ionen mit euch\, mit Input von im universitären Umfeld engagierten Mensch en.\nfür das gegenseitige Kennenlernen\nzum Sammeln und Entwickeln von Id een für Kritiken\, Wünsche\, Informationsmaterial\, Forderungen und Akti onsformen um gemeinsam mit der Veränderung beginnen können\n\nEs werden auch zwei Gäste dabei sein und Input zum Thema liefern. Zum einen möchte sich die Mittelbau-Initiative vorstellen\, welche seit einigen Jahren an der TU Dresden aktiv ist. Außerdem spricht Sandro Pfilipo vom FZS (Freier Zusammenschluss von Studierendenschaften) über die Neoliberalisierung de r Hochshule und gescheiterte Reformansätze.\n14:00 Beginn erster Block mi t\n\nEinleitung und Vorstellung der Gruppe „Die Uni kritisch verändern “\nVorstellung der Mittelbau-Initiative\nInput von Sandro Pfilipo vom FZ S\nDiskussion\n\n15:35 Pause\n16:00 Start zweiter Block mit\n\nWorld Café mit 4 Thementischen\nZusammenfassung\, Auswertung\, Diskussion\, Ausklang \n\nab 18.00 KüfA (Küche für alle) \nEine Veranstaltung der Gruppe “D ie Uni kritisch verändern”. LOCATION:Stura Baracke END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Organisiert euch! – Diskussionsforum DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170411T133000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170411T150000 DESCRIPTION:Die Welt ist gespalten? Wir leben vereinzelt und individualisi ert? Unsere Gesellschafts- und Wirtschaftsform ist alternativlos? Wie läs st es sich dabei noch mit politisch/kritischem Anspruch studieren und (kü nstlerisch) arbeiten? …\nIn diesem Diskussionsforum wollen wir erarbeite n\, wie Selbstorganisierung anhand künstlerischer Praxen und ‚neuer Tec hnologien‘ aussehen kann. Denn in Zeiten scheinbarer Alternativlosigkeit soll es nicht nur darum gehen\, neue Alternativen zu entwickeln\, sondern soll überprüft und besprochen werden\, was es schon alles gibt. Gerade die Kunst\, die immer wieder stark von Selbstorganisierung geprägt ist (v gl. “Black Mountain College“ oder die “Art Workers’ Coalition“)\ , kann hier beispielgebend sein\; und spätestens der Arabische Frühling hat gezeigt\, dass Selbstorganisierung nicht mehr nur in der klassischen k örperlichen Kommunenform funktioniert\, sondern auch via oder im virtuell en Raum.\nWir werden dazu verschiedene Beispiele vorstellen (kleine Impuls vorträge)\, verschiedene Interessenvertreter*innen einladen und dann geme insam diskutieren\, wie wir uns selbst organisieren können um von TINA ( “there is no alternative“) zu TATA (“there are thousands of alternat ives“) zu gelangen.\nImpulse &\; Moderation: Friederike Sigler und Ka tharina Serles\nThis world is split? We are insular and individualized? Ou r forms of society and economy are without alternative? How can we study a nd work (artistically) then and be political and critical at the same time ? …\nWe would like to use this forum for discussion to elaborate on how “self-organization” can work via artistic practices and new technologi es. Together\, we should not only strive to develop new alternatives\, but look at what is already there – especially in times\, when there’s al legedly no alternative. The arts\, having been shaped greatly by self-orga nization (cf. “Black Mountain College“ or “Art Workers’ Coalition “)\, can provide us with strong examples for this\; just like the Arabic Spring has shown us that self-organization does not only work in a classi cal corporeal and communal form\, but also via and in virtual space.\nWe w ill give short impulses\, invite different stakeholders and discuss how we can organize ourselves in order to go from TINA (“there is no alternati ve“) to TATA (“there are thousands of alternatives“).\nImpulses & \; Hosts: Friederike Sigler and Katharina Serles LOCATION:Café Oha END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Feministory – ein Rundgang durch Dresden aus feministischer Pers pektive DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170411T150000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170411T170000 DESCRIPTION:Wo trafen sich Lesben in der DDR? Was hat Pegida mit unrasiert en Achseln zu tun? Und wer spült in der Neustadt eigentlich die Teller ab ? Wir laden euch ein\, mit uns zusammen Dresden durch die lila Brille zu s ehen! Gemeinsam wollen wir feministische Themen anhand von Orten und Ereig nissen in Dresden sichtbarmachen und uns dafür durch die Stadt bewegen. LOCATION:Postplatz\, neben Staatsschauspiel END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Wie melde ich eine Demo an? DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170411T180000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170411T200000 DESCRIPTION:Es gibt immer was zu kritisieren! Aber was ist der richtige We g dafür? Eine Online-Petition lässt sich einfach einrichten – und gena uso einfach ignorieren. Ein Brief an die Lokalzeitung wird vielleicht abge druckt - doch wer liest ihn überhaupt? Manchmal ist die gute alte Demonst ration das beste Mittel\, um selbstbestimmt und organisiert in den öffent lichen Diskurs einzutreten. Die Ideen für Banner und der Stoff für die T ransparente sind schnell gesammelt\, doch irgendwann kommt unweigerlich di e Frage auf: wer meldet den ganzen Spaß eigentlich an?\nAuch wenn dafür häufig Politiker_innen angefragt werden ist das kein ehernes Gesetz. Ganz im Gegenteil\, wenn man weiß\, wie’s geht\, ist es einfacher als gedac ht.\nIn dem Workshop erfahrt ihr etwas über die rechtlichen Grundlagen un d wir gehen zusammen die einzelnen Schritten vom Formular ausfüllen bis z um Auflagen verlesen durch. Außerdem gibt es genügend Raum für eure Fra gen und zur Abwechslung die eine oder andere Anekdote aus dem Anmelder_inn enalltag.\nDer Referent musste als Student irgendwann mal eine Demo gegen Studiengebühren vor dem Landtag anmelden\, weil er nicht schnell genug “Nein” sagen konnte. Seitdem hat er sich mit dieser Rolle abgefunden u nd inzwischen wohl mehr Demos als Klausuren bestanden. Dennoch findet er\, dass das kein Job für Spezialist_innen ist\, und gibt seine Erfahrungen gerne weiter.\nIm Anschluss findet die regelmäßige Küfa (Küche für al le) im Malobeo statt. LOCATION:Malobeo END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Filmvorführung: Transit Havanna DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170411T203000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170411T223000 DESCRIPTION:Einmal im Jahr kommen zwei Ärzte aus Holland und Belgien nach Havanna und führen dort auf Initiative von Fidel Castros Nichte kostenlo s geschlechtsangleichende Operationen durch. Mariela Castro organisiert di es im Sinne der sozialistischen Revolution. Ihr Motto: “Nein zur Homopho bie\, ja zum Sozialismus!”\nFeinfühlig erzählt\, wunderbar fotografier t und als Kinoerlebnis montiert interessiert sich Transit Havanna dafür\, wie es Menschen geht\, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen.\nDer Film taucht ein in die kubanische Gesellschaft und zeigt – aus dem spezielle n Blickwinkel der LGBT-Community gesehen – fern von Klischees\, wie Kuba tickt\, mehr als 50 Jahre nach der Revolution. Und dann kommt auch noch d er historische Moment der Öffnung Kubas dazu… LOCATION:Kino im Kasten END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Postkolonialer Stadtrundgang DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170412T160000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170412T180000 DESCRIPTION:Was hat Dresden mit der deutschen Kolonialgeschichte zu tun? D ie postkoloniale Perspektive eröffnet einen neuen Blick auf die Dresdner Alt- und Neustadt. Der Stadtrundgang erzählt die Geschichte von Orten\, G ebäuden und Menschen und lädt dazu ein\, aktuelle und alte Bilder von de r „Fremde“ zu hinterfragen und dabei auch auf gesellschaftliche Phäno mene wie Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit zu blicken.\nEin Rundgang von Dresden Postkolonial LOCATION:Jorge-Gomondai-Platz END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Die Stadt ist unsere Beute - Workshop zu aktuellen Kämpfen in der Stadt DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170412T180000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170412T200000 DESCRIPTION:Die Stadt ist umkämpft – Wohnen\, medizinische Versorgung u nd der öffentliche Raum stehen nicht mehr allen zur Verfügung. Aber es r egen sich auch Widerstände gegen Überwachung\, Gentrifizierung\, Privati sierung und rassistische Stadtpolitik. Wir möchten daher eine kurze Gesch ichte der Stadt und ihres Wandels sowie ihre Migrationsgeschichte erzähle n. Wir stellen euch aktuelle Stadt- und Wohnkämpfe vor und wollen diese m it euch diskutieren – von der Forderungen “Stadt für alle“ bis zu d en “Social Center for All“. Abschließend wollen wir planen was zu tun ist.\nEin Workshop der Gruppe Polar LOCATION:Kosmotique END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:tuuwi-Semesterauftaktgrillen DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170412T180000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170412T193000 DESCRIPTION:In gemütlicher Runde lässt es sich doch am besten kritisch d enken.. oder einfach einen schönen Abend verbringen! Das geht auch an der Uni\, nämlich im tuuwi-Garten hinter der StuRa Baracke. Ein fulminantes Grillfeuer fertigt tierfreie Köstlichkeiten\, ein (hoffentlich) vielseiti ges Mitbringbüffet bändigt den Appetit\, Wissenshunger kann in Gespräch en mit Menschen gestillt werden. Außerdem Sprudelgetränke auf Spendenbas is. Cheers!\nVeranstaltet von der TU Umweltinitiative LOCATION:tuuwi Garten neben Stura Baracke END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Krise der Kapitalakkumulation als Hintergrund multipler Krisendyna miken DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170412T183000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170412T200000 DESCRIPTION:Erster Termin der Ringvorlesung des Referats für politische B ildung des Stura und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.\nVon einem Mangel an Kri sendiskursen kann im gegenwärtigen Stadium des kapitalistischen Weltsyste ms wahrlich keine Rede sein. Die Krise der Lohnarbeit und der Arbeitsgesel lschaft\, die Krise der Sozial-\, Gesundheits- und Rentensysteme\, die Kri se der Bildung\, der politischen Repräsentation\, des Nationalstaats und der europäischen Integration\, die Krise der Finanzökonomie\, die global e Staatsschulden und Währungskrise oder auch die ökologische Krise\, die ’Flüchtlingskrise’\, die Krise der Reproduktionstätigkeit und der G eschlechterverhältnisse dominieren schließlich allerorts die politischen und medialen Debatten. Genau betrachtet erweisen sich gerade diese multip len Krisendiskurse aber als Ausdruck eines hochgradig fragmentierten Krise nbewusstseins\, dass die immanenten Zusammenhänge der verschiedenen Krise nausprägungen und ihre Ursachen im grundsätzlich krisenhaften Charakter der Kapitalakkumulation und der ihr entsprechenden Produktionsverhältniss e verdeckt. Vielmehr gilt die unbedingte Sicherung und Anreizung der Akkum ulation und des Wirtschaftswachstums meist unhinterfragt als universeller Schlüssel zur Lösung jeder einzelnen Krise.\nDer Vortrag stellt demgegen über die Frage nach den hintergründigen Ursachen und Funktionen der Kris en in den prozessierenden Widersprüchen des Kapitalverhältnisses selbst ins Zentrum. Welche Funktionen haben Disproportions-\, Unterkonsumtions-\, Überakkumulations- und Finanzkrisen für die Kapitalakkumulation? Wie un terscheiden sich die ’normalen’ zyklischen Krisen – in denen Marx di e Mechanismen der temporären gewaltsamen Ausgleichung der Widersprüche d es Kapitalismus und zugleich einen Motor seiner Entwicklung sah – von la ngfristig eskalierenden Krisendynamiken\, die die Bestandsbedingungen der kapitalistischen Gesellschaftsformation unterminieren? Inwiefern können d ie verschiedenen sozialen\, politischen und kulturellen Krisenausprägunge n als konkrete Ausdrucks- und Vermittlungsformen solcher grundlegenden Kri sendynamiken und ihrer umkämpften politischen Verarbeitung verstanden wer den? Nicht zuletzt soll dabei die Frage diskutiert werden\, ob die seit de n 1970er Jahren andauernde strukturelle Akkumulationskrise mit den ’bew ährten Mitteln’ des keynesianischen oder neoliberalen Krisenmanagements adäquat bearbeitet werden kann\, oder ob diese ihrerseits zur Verschiebu ng der Strukturkrise in immer weitere gesellschaftliche Bereiche beitragen .\nReferent: Tino Heim (TU Dresden)\nRingvorlesung: Gesellschaftskritik in der Krise\nIn der Weltwirtschaftskrise 2007/2009 konstatierte selbst der gesellschaftstheoretische Mainstream eine grundlegende Krise des Kapitalis mus. Neue Krisenausprägungen sind hinzugekommen\, alte haben sich versch ärft. Die damit eng zusammenhängende wachsende politische Polarisierung und der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen geben Anlass \, Ursachen und Wesen der Gesellschaftskrise zu hinterfragen.\nDabei bedar f auch die Krise der Kritik selbst\, das Fehlen eines Aufschreis kritische r Intellektueller und eines wirksamen Streitens um kulturelle Hegemonie\, der Aufarbeitung. Warum fehlen in der Parteienlandschaft wie in den Gewerk schaften bei allem wachsenden Krisenbewusstsein Positionen\, die eine dezi diert linke Kritik am gesellschaftlichen Status Quo verbalisieren? Warum b leibt die Kritik in aktuellen Sozialen Bewegungen oft oberflächlich und b egrifflos? Wie lassen sich verschiedene Krisenausprägungen auf adäquate Begriffe bringen? Wo kann eine der gegenwärtigen Krise entsprechende Neub estimmung der theoretischen Grundlagen von Kritik an Klassikern der kritis chen Gesellschaftstheorie – von Marx über Gramsci und die Frankfurter S chule bis zu Foucault – anknüpfen und wo sind neue Ansatzpunkte linken Denkens erfordert?\nPierre Bourdieu hatte eine „ökonomische Alphabetisi erungskampagne" gefordert. Diese tut dem sozialwissenschaftlichen Denken\, dass die Reflexion auf die strukturellen Bedingungen vieler sozialer Phä nomene in den kapitalistischen Produktionsverhältnissen oft über Bord ge worfen hat\, heute ebenso Not\, wie eine sozialwissenschaftliche Alphabeti sierung der Ökonomie erfordert wäre\, um ‘Marktgesetzte’ nicht als u nabwendbare Naturgesetze zu begreifen\, sondern als Ausdruck\, historisch gewordener und damit veränderbarer gesellschaftlicher Verhältnisse.\nKri sen sind immer auch der Beginn von etwas Neuem und können als Chancen und Aufbruchssignale wirken. Ob und wie solche Chancen in konkreten gesellsch aftlichen Kämpfen genutzt oder verspielt werden hängt nicht zuletzt von den Fähigkeiten zur Reflexion auf die Ursachen und Wirkungszusammenhänge der Krisen und auf die möglichen Bedingungen anderer Formen der Vergesel lschaftung ab. LOCATION:TU Dresden END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Zwischen Islamisierung und Genderwahn. Vielfaltpädagogik in Zeite n völkischer Mobilisierungen DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170413T090000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170413T150000 DESCRIPTION:Völkische Bewegungen haben sich in den vergangenen Jahren zu einer zentralen politischen Größe entwickelt\, welche eine breit in die Gesellschaft wirkende Deutungsmacht genießt. Dabei können sie an übergr eifend und alltäglich vorhandenen Ausgrenzungs- und Ablehnungsmustern ans etzen.\nDiese werden mit völkischen Konstrukten und Verschwörungsdenken untersetzt\, welche davon ausgehen\, dass gesellschaftliche Dynamiken\, Mi grationsbewegungen und emanzipatorische Entwicklungen einem »geheimen Pla n« folgen. Vorhandene Ressentiments gegen politische Eliten und progressi v wirkende Kräfte der sozialen und demokratiebildenden Arbeit werden dazu genutzt\, ein Feindbild gegen eine als Volksgemeinschaft gedachte Bevölk erung zu konstruieren.\nUnterstellt wird\, dass Politik und Sozialpädagog _innen jene als natürlich\, homogen verstandene Gemeinschaft per ideologi sierter Bildung und Praxis abschaffen wollten. Die eigene völkische Ideol ogie und der Wunsch nach einem homogenen Volk und patriarchalen\, heterose xistischen Verhältnissen\, werden mit dem Fingerzeig auf die Gegner_innen verschleiert.\nDie Angriffe auf Professionelle folgen in Theorie und Prax is. Hierzu muss sich Sozialpädagogik und Bildungsarbeit positionieren und als selbstverständliche\, gesellschaftliche Kraft von Demokratisierung\, vielfältigen Lebensweisen und Emanzipation auftreten. Auf der Veranstalt ung wird erarbeitet\, welche Bezüge hierfür herzustellen\, welche Bündn isse wichtig und welche inhaltlichen Ausrichtungen notwendig sind.\nVerans taltet von AGJF Sachsen. Teilnahmebeitrag Mitglieder: 20\,00 €\, Nichtmi tglieder: 30\,00 € LOCATION:Evangelische Jugendbildungsstätte END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Rundgang Gedenkstätte Münchener Platz DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170413T153000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170413T163000 DESCRIPTION:Dem düsteren Charakter des Areals\, das der Georg-Schumann-\, der Hülsse- und der Tillich-Bau bilden\, kann sich kaum jemand entziehen . Seine Geschichte kennen nur wenige. Wer erfahren möchte\, warum man sic h im Georg-Schumann-Bau immer verläuft\, was eine Spinne mit dem Hülsse- Bau zu tun hat und welches düstere Geheimnis der Tillich-Bau birgt\, der kommt zum Rundgang über das frühere Justizareal am Münchner Platz. Tref fpunkt ist die Freitreppe zum Georg-Schumann-Bau.\nGedenkstätte Münchene r Platz LOCATION:Gedenkstätte Münchener Platz END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Ausgrenzung | Anpassung | Anschauung – Wissenschaftler und Studi erende an der TH Dresden in der Zeit des Nationalsozialismus DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170413T163000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170413T183000 DESCRIPTION:Als die Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 die Macht übern ahmen\, wirkte sich dies auch auf die damals noch als Technische Hochschul e bezeichnete Dresdner Universität aus: Jüdische Wissenschaftler und Stu dierende sowie solche mit den ‚falschen Anschauungen‘ wurden an der sc hwerpunktmäßig durch die Technik- und Naturwissenschaften geprägten TH Dresden aus Arbeit und Studium gedrängt. Andere hatten schon vor 1933 die NSDAP unterstützt\, wieder andere passten sich in unterschiedlicher Gesc hwindigkeit an. Der Vortrag spürt diesen Verhaltensmustern und den Effekt en nach\, die diese auf Forschung und Lehrinhalte hatten: in welchem Verh ältnis standen die Dresdner Wissenschaftler beispielsweise zur nationalso zialistischen Rüstungs- und Autarkieforschung\, in welche konkreten Proje kte waren sie involviert? Gab es hier Besonderheiten? Oder war die Hochsch ule in Dresden nur eine von Vielen? Dabei wird auch die individualbiografi sche Perspektive berücksichtigt: Was also geschah einerseits mit jenen\, die man ab 1933 an der TH Dresden plötzlich für verzichtbar hielt? Welch e Karrierewege bestanden andererseits für Wissenschaftler nach 1945\, die als überzeugte Nationalsozialisten oder als Opportunisten ‚mitgemacht ‘ hatten? Welchen erinnerungskulturellen Umgang fand und erfand die Hoch schule mit diesem Kapitel ihrer Eigengeschichte?\nMit Studierenden des Ins tituts für Geschichte der TU Dresden erarbeiteten die Referenten 2012 die Ausstellung “MITGEMACHT? Technik- und Naturwissenschaftler an der TH Dr esden im Nationalsozialismus”\, die ab November 2012 für zwölf Monate im DrePunct zu sehen war. Am 14. April 2017 eröffnet dort eine weitere st udentische Ausstellung über den Bauingenieur Willy Gehler\, der von 1913 bis 1945 als Professor für Festigkeitslehre\, Baustofflehre\, Baustatik u nd Stahlbrückenbau an der TH Dresden tätig war.\nDr. Uwe Fraunholz &\ ; Dr. Swen Steinberg (beide Institut für Geschichte der TU Dresden) LOCATION:Gedenkstätte Münchener Platz END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Tagi Kneipe mit Input: “Netzpolitik – Eine Reise durch die tec hnologische Rückentwicklung” DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170413T190000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170413T210000 DESCRIPTION:Als dezentrales Netz begonnen\, welches einen Atomschlag über stehen kann\, hat sich das Internet mittlerweile zum Fernsehen 2.0 entwick elt: einige wenige Sender sammeln möglichst viel Nutzerdaten um euch mög lichst gewinnbringend mit Werbung zu überfluten.\nDas war nicht immer so\ , und muss auch nicht so sein. Wir betrachten uns die Entwicklungen in Mai nstream\, Alternativen\, sowie auf nationaler Ebene mit dem Ziel dass ihr wohlinformierte Entscheidungen bei der Nutzung digitaler Medien treffen k önnt und/oder unseren Weltschmerz teilt.\nDie Veranstaltung findet im Rah men der Tagi Kneipe statt. Dabei machen sich die Tagträumer jeden Donners tag ab 19 Uhr einen schönen Abend mit euch in der Rösslstube – voll mi t musikalischen Leckerbissen und “Artyshit”. Start ist immer 19 Uhr un d der Eintritt ist frei.\nReferent: Astro vom C3D2 (Chaos Computer Club Dr esden) LOCATION:Rösslstube END:VEVENT BEGIN:VEVENT SUMMARY:Küfa im PlatzDa! DTSTART;VALUE=DATE-TIME:20170413T193000 DTEND;VALUE=DATE-TIME:20170413T220000 DESCRIPTION:Das Platzda! ist ein selbstverwalteter\, nicht kommerzieller O rt\, der von und für Menschen aus der Nachbarschaft betrieben wird. Hierz u wurde ein Ort geschaffen\, an dem sich Menschen austauschen können\, Pl atz zur Entfaltung haben und einen Rückzugsort von den alltäglichen Repr essionen haben sollen. Der Ort soll hierbei offen sein für alle Menschen! \nJeden Donnerstag ist ab 19:30 Küfa (Küche für alle). So auch an den b eiden KRETA-Donnerstagen. Dann laden dich KRETA und das PlatzDa! zum Essen und gemütlichen Beisammensein ein. LOCATION:PlatzDa! END:VEVENT END:VCALENDAR