Polarisierende Planung: Öffentliche Räume zwischen Aneignung und Ausgrenzung

Wir erleben und bewegen uns tagtäglich in öffentlichen und halböffentlichen Räumen. Sei es der hastig überquerte Platz auf dem Weg zum Bus, das Flanieren auf den Einkaufsstraßen der Innenstadt oder das Liegen im sonnigen Park: der Aufenthalt in diesen Räumen wird meist als selbstverständlich erachtet und wird meist nur punktuell zum Gegenstand kritischer Auseinandersetzung.

In unserem Workshop wollen wir uns mit den gesellschaftlichen Aspekten öffentlichen Raumes auseinandersetzen. Wir wollen diskutieren, wie öffentlicher Raum ausschließend wirken kann, welche Menschen davon betroffen sind und wie diese Ausschlussmechanismen entstehen. Dazu setzen wir uns mit dem öffentlichen Raum als Ort des Konsums und als überwachten Ort auseinander. Gleichzeitig wollen wir uns auch mit den Möglichkeiten öffentlichen Raumes auseinandersetzen und wie dieser zum Gegenstand und Forum politischer Repräsentation werden kann.

Treffpunkt Pirnaischer Platz, vor der Feuertreppe des Stadtmuseums.

Aufgrund der aktuellen Pandemie bitten wir euch, bei der Anreise und Durchführung des Workshops die gängigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zu beachten. Tragt bei Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Mund- und Nasenbedeckung. Haltet während des Workshops nach Möglichkeit 1,5m Abstand und bringt eure Mund- und Nasenbedeckung mit, falls das nicht möglich sein sollte. Bitte bringt etwas mit, womit ihr euch Notizen machen könnt, sodass solche Materialien während des Workshops nicht geteilt werden müssen.

Ein Workshop des AK Kritische Geographie Dresden.