Workshop: KOHLE. MACHT. KRANK. Gesundheit braucht Klimagerechtigkeit
TU Dresden, GÖR/127

Die Erde hat Fieber, aber nicht nur den Eisbären schmilzt der Boden unter den Pfoten weg: die Gesundheit von Menschen weltweit steht auf dem Spiel. Anders als es das grüne Image verspricht, gehört Deutschland zu den Ländern mit dem höchsten CO2-Ausstoß und deckt noch immer fast die Hälfte des Energiebedarfs mit dem Klimakiller Kohle.

Während sich (fast) niemand für Klimawandel interessiert, gilt den Meisten ihre Gesundheit als hohes Gut. Gleichzeitig sind gesundheitliche Folgen greifbarer als Wettermodelle. Die Klimabewegung und der Gesundheitssektor sollten sich demnach verbünden, um ein besseres Leben für Alle zu erstreiten. Also was tun? Mehr Möhren essen und Fahrrad fahren macht vielleicht munter und gesund - aber an welchen Schrauben können wir drehen, um mehr als unseren lifestyle zu ändern? Wie können wir für mehr Klimagerechtigkeit kämpfen und was unterscheidet diese vom Klimaschutz? Diese und weitere Fragen wollen wir besprechen und die Klimakrise als Ausgangspunkt für soziale Transformation diskutieren.

Im zweiten Teil des Workshops wollen wir euch verschiedene Aktionsformen zivilen Ungehorsams für Klimagerechtigkeit näher bringen und dabei explizit auf die Waldbesetzung im Hambacher Forst und das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ eingehen, das für diesen Oktober eine Massenblockade des Tagebaubetriebs plant. Wir wollen euch dabei ermutigen und unterstützen, selber an solchen Aktionen teilzunehmen und beantworten gerne dazu eure Fragen.

Eine Veranstaltung der Kritischen Mediziner*innen und Ende Gelände